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CBD legal verkaufen: So werden Sie offizieller Händler

Träumen Sie davon, Ihr eigener Chef zu sein und sehen Sie Ihre Zukunft in einem jungen, aufstrebenden Markt, der viel Wachstumspotenzial verspricht? Dann kann der Einstieg in den CBD-Handel möglicherweise Ihr entscheidender Schritt in die Selbstständigkeit sein. Welche Punkte Sie dabei beachten sollten, erklären wir in folgendem Beitrag.

CBD Öl. Foto: Kimzy Nanney/ Unsplash

Erster Schritt: ein CBD Start-up gründen

Für die Gründung eines Unternehmens gelten in allen Branchen dieselben Vorgaben. Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel. So bestehen Unterschiede je nach gewählter Rechtsform oder bei der Beantragung notwendiger Lizenzen. Entgegen der landläufigen Meinung benötigen Sie im CBD-Business keine spezielle Lizenz, da die Produkte frei verkäuflich sind. Lediglich bei CBD-haltigen Lebensmitteln, muss die EU-Zertifizierung als Novel Food vorliegen.

Tipp für die Gewerbeanmeldung: Firmierungen, die den Verkauf von THC-haltigen Blüten vermuten lassen, könnten zu Problemen bei den Behörden führen. Gleichzeitig sprechen Sie damit möglicherweise eine andere Klientel an. Achten Sie daher auf Seriosität und legen Sie den beabsichtigen Geschäftszweck offen. Das spart zugleich Zeit und hält den bürokratischen Aufwand gering.

Ein Vertriebsnetz aufbauen

Aufgrund der strengen Gesetzgebung ist es Händlern in Deutschland nicht gestattet, die benötigten Hanfpflanzen für ihre Produkte selbst anzubauen. Zum Aufbau Ihres CBD-Geschäfts brauchen Sie daher zuverlässige Lieferanten, von denen Sie Ihre Ware beziehen können. CBD Bulkware ermöglicht es Ihnen bei entsprechenden Kapazitäten größere Mengen auf Lager zu legen. Besonders als CBD-Franchisepartner profitieren Sie von den günstigen Preisen des Großhandels. Weitere Vertriebsformen sind das sogenannte White bzw. Private Label und Dropshipping. Beim White Label konzentrieren Sie sich auf das Kreieren einer eigenen Marke, während sie auf bestehende CBD-Produkte zurückgreifen. Änderungen an der inhaltlichen Zusammensetzung sind beim Private Label möglich. Das niedrigste Risiko, aber auch die niedrigsten Gewinne, sind mit dem Dropshipping verbunden. Bestellungen reichen Sie an Ihren Großhändler weiter, der Ihre Kunden direkt beliefert.

Lokales Geschäft oder Online-Handel?

In manche Regionen und Städten ist es schwieriger als CBD-Einzelhändler in Erscheinung zu treten als in anderen. Informieren Sie sich daher gut, bevor Sie ein Ladenlokal eröffnen und ermitteln Sie vorab realistische Verkaufspotenziale. Etwas einfacher ist der Start als reiner Online-Händler. So sparen Sie sich die Anmietung einzelner Geschäftsräume und können langsam auf dem Markt Fuß fassen.

Werben mit CBD

Effektives Marketing mit CBD-Produkten zu betreiben, ist schwierig. Einerseits dürfen Sie keine Heilsversprechen machen, andererseits versperren sich große Plattformen, wie Amazon, Ebay, Facebook und Google der Thematik. CBD über die großen, bekannten Marketplaces zu verkaufen oder Werbeanzeigen zu schalten ist daher nicht bzw. nur stark eingeschränkt und nur über Umwege möglich. Auch der Zahlungsanbieter PayPal spricht sich gegen den CBD-Handel aus. Effektive Werbemöglichkeiten bestehen unter anderem über Affiliate, Banner und Influencer Marketing oder aber auch über das Verteilen von Flyern.

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