BD SM-Praktiken: Das Spiel mit der Dominanz

5. Februar 2021

 Viele Frauen, aber auch Männer, träumen insgeheim davon, sich zu unterwerfen und dem Partner die Führung zu überlassen. Welche SM Praktiken gibt es?

Wie sieht er aus, der „dunkle“ Weg? SM Praktiken

In der Romanvorlage “Shades of Grey” beschreibt Christian Grey Ana seine sexuellen Neigungen als seine dunkle Seite. Sie reagiert ängstlich und fasziniert zugleich, letztlich überwiegt aber die Neugier zu erfahren, was BDSM in der Praxis bedeutet. Und das ist gar nicht so einfach zu sagen: Die Abkürzung steht für Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism und meint vielschichtige sexuelle Neigungen, bestehend aus Dominanz, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz und Fesselspielen. Ein Machtgefälle zwischen Sexualpartnern, welches jedoch vom Grundsatz des gegenseitigen Einvernehmens geprägt ist. Nicht umsonst lautet das oberste Gebot der Szene SSC, safe, sane, consensual, also sicher, gesund und einvernehmlich. Um dem gerecht zu werden, vereinbaren viele BDSMler ein sogenanntes Safeword oder ein entsprechendes Zeichen. Ist einer Partei das Spiel oder die Session zu viel, kann dem Abenteuer damit ein Ende gesetzt werden. Ein Slowword hingegen verringert die Intensität. Übrigens: Der umgangssprachlich gängige Begriff Sadomaso wird innerhalb der Szene als abwertend empfunden. Dort spricht man von BDSM oder von Sadomasochismus.

Christians Greys Passion: gelebte Dominanz

In einer BDSM-Konstellation findet die Unterscheidung zwischen Top/Dom, dem dominanten Part, und Sub(missive)/Bottom, dem beherrschten Part, wie beispielsweise Ana in der Romanvorlage, statt. Diese Rollenverteilung entspricht dabei nicht zwangsläufig dem eigenen Charakter oder dem alltäglichen Verhalten. Manche BDSMler sogar zwischen diesen Rollen.(Mehr zum Thema SM Rollenspiele habe ich hier zusammengestellt) Die Domina hingegen bezeichnet eine auf SM-Dienstleistungen spezialisierte Prostituierte. Sie geht auf die speziellen Vorlieben und Neigungen ihrer Kunden ein: Dazu zählen Fesselkünste in Form von Bondage genauso wie eine von Christians Vorlieben: das Spanking. Dabei bestraft oder „beglückt“ er seine Sub mit der Hand, jedoch gibt es auch genug weitere Hilfsmittel zum Schlagen wie beispielsweise Gerten, Peitschen und Flogger. Ob die Session dabei in einem Folterkeller, SM-Studio, SM-Appartment oder im eigenen Bett stattfindet, bleibt dem individuellen Geschmack überlassen. „Durch ‘Shades of Grey‘ ist BDSM aus der Ecke der Perversion herausgetreten. Wir beobachten seit dem Hype um das Buch und den Film ein steigendes Interesse in den einschlägigen Foren“, berichtet Christian Schumann, Pressesprecher von JOYclub. „Wichtig ist jedoch zu wissen, dass es das eine BDSM genauso wenig gibt wie die perfekte Stellung im Bett. Erlaubt ist, was Spaß macht und alle Beteiligten erregt.“ 

Das erste Mal: BD SM Rollenspiele wie in „Fifty Shades of Grey“ ausprobieren

Der Bestseller und Kino-Hit „Fifty Shades of Grey“ bietet mehr als nur erotische Unterhaltung, sondern eignet sich auch hervorragend als Einstieg in die BDSM-Praktiken. Auch die Protagonistin Anastasia Steele bekommt durch Christian Grey gezeigt, wie verführerisch der Liebesakt mit Handschellen und Peitsche sein kann. Die folgenden drei Tipps helfen Liebespaaren dabei, in die Welt der Unterwerfung und des stimulierenden Schmerzes einzutauchen und mehr Abwechslung ins Liebesleben zu bringen.

Tipp 1 für SM Rollenspiele: Die passenden Dessous tragen

Wer wie Ana und Christian in „Fifty Shades“ mehr Pepp in sein Sexleben bringen und sich an die härtere Gangart des Liebesspiels heranwagen möchte, sollte zuerst die passenden Dessous besorgen. Passend zu diesem Thema gibt es von Hunkemöller die Fifty Shades of Lingerie bestehend aus frechen Slips, atemberaubenden Bodies und verführerischen Spitzen-BHs. Die Dessous erleichtern den Einstieg in die SM Rollenspiele, weil sie es ermöglichen, in einen neuen Charakter zu schlüpfen und die eigene, „innere Ana“ zu entdecken.SM Rollenspiele

Tipp 2: Die Grenzen langsam mit SM Rollenspielen austesten

Ein guter Einstieg in BDSM-Praktiken stellen kleine Rollenspiele dar. Hierbei kann einer den devoten und der andere den dominanten Teil übernehmen. Gut geeignet ist dafür zum Beispiel die klassische Schulsituation: Das unanständige Mädchen muss von seinem Lehrer für den Fehltritt bestraft werden. Dies geschieht dann beispielsweise mit einem festen Klaps auf den Po oder anderen kleinen Bestrafungen. Damit nichts passiert, was nicht beide Beteiligte wollen, sollte zuvor ein „Safeword“ vereinbart werden. Wenn einer der beiden Partner dieses Wort sagt, bedeutet das, dass er sich nicht wohlfühlt. Der andere muss dann sofort aufhören. Das schafft mehr Sicherheit und Vertrauen für beide.

Tipp 3: Ein paar nützliche Spielzeuge für den Einstieg kaufen

SM Rollenspiele helfen am Anfang gut dabei, für heiße Stunden und mehr Abwechslung im Bett zu sorgen. Aber auch Sexspielzeuge sind ein praktisches Hilfsmittel, um in Sachen „SM für Anfänger“ für den erotischen Kick zu sorgen. In „Fifty Shades of Grey“ nutzen die Protagonisten für diesen Zweck insbesondere Fesselutensilien wie Bänder, Taue und Handschellen (gibt es beispielsweise hier online), aber auch Peitschen und Vibratoren (lassen sich beispielsweise hier diskret online bestellen). Hier gilt gerade für Anfänger, dass man sich lieber langsam steigern und erst einmal eher harmlose Toys ausprobieren sollte. Wer Gefallen an den BDSM-Praktiken findet und weiß, was ihm und dem Partner Spaß macht, kann auch zu ausgefallen Sexspielzeugen wie Analstöpseln, heißem Wachs oder Nippelklemmen greifen, um das Liebesspiel noch abwechslungsreicher und sinnlicher zu gestalten.

Mehr zum Thema:

Ähnliche Beiträge:

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner
Stielwarzen entfernen