Klein, aber mein – der Reiz niedlicher Wohnungen

11. Februar 2022

Vor allem Singles geben sich oft mit wenig Wohnraum zufrieden. Und letztendlich bieten kleine Wohnungen zahlreiche Vorteile. So gibt es zum Beispiel weniger Fläche zum Putzen und auch die Mietpreise sind in der Regel sehr viel niedriger. Natürlich hat ein knapp bemessener Wohnraum auch Nachteile, denn viele Menschen wissen nicht, wohin mit ihren vielen Gegenständen. Wer clever ist, teilt den vorhandenen Platz so ein, dass er möglichst viel unterbringt.

Clever Platz sparen

Es gibt viele Ideen, eine kleine Wohnung so einzurichten, dass alles Erforderliche Platz findet. Das so etwas einwandfrei funktioniert, zeigen die zurzeit voll im Trend liegenden Tiny-Häuser. Das sind kleine, zumeist zwischen 15 und 45 Quadratmeter große Behausungen. Typisch ist bei vielen Modellen eine mobile Bauweise ohne aufwändiges Fundament und Keller. Die kleinen Häuser sind Ausdruck eines minimalistischen Lebensstils. Durch die knapp bemessene Wohnfläche reduzieren sich auch die Kosten für die Heizung. Dank einer gut durchdachten Aufteilung bringt man in einem solchen Häuschen relativ viel unter. Diese ist aber nicht nur in einem Tiny-Haus von Vorteil, sondern auch generell in kleinen Wohnräumen. Zu den praktischen, platzsparenden Möbelstücken gehört das Schrankbett. In der Nacht ist das Bett ausgeklappt und am Morgen verschwindet es in einem Schrank. Somit steht tagsüber mehr Wohnraum zur Verfügung. Schrankbetten sind keine Erfindung der Neuzeit, es gibt sie bereits seit den 50er und 60er Jahren. Was neu ist, ist der verbesserte Klappmechanismus. Dieser funktioniert ohne großen Kraftaufwand. Das Öffnen und Schließen dauert nur Sekunden. Es gibt zwei Varianten des Schrankbetts. Die eine Variante verschwindet vertikal und die andere horizontal im Schrank. Am wenigsten Platz kostet die senkrechte Variante. Andererseits bieten die waagerechten Modelle eine Ablagefläche für allerlei Dinge. Zudem gibt es extra breite Wandbetten für zwei Personen. Doch wie dem auch sei, das Bett verschwindet in allen Fällen sehr diskret und ist in eingeklapptem Zustand von außen nicht mehr als ein solches zu erkennen. Eine weitere Möglichkeit, das vorhandene Platzangebot gut auszunutzen, sind deckenhohe Möbel. Wohnwände mit Regalen, Schubläden und Fächern bieten Raum für viele wichtige Dinge. Im Idealfall erstrecken sich diese über die gesamte Länge der Wand, sodass keine Nischen entstehen. Somit lässt sich jedes noch so kleine Fleckchen sinnvoll integrieren.

Wabi-Sabi Wohntrend
Für eine gemütlich Wohnung braucht es nicht viel. Foto: pr/Katarzyna Białasiewicz/123rf.com/GEV

Die Vorteile eines minimalistischen Lebensstils

Von Vorteil ist außerdem ein minimalistischer Lebensstil. Minimalisten beschränken sich nur auf das Wesentliche und verzichten auf Unnötiges. Sich von unwichtigen Dingen zu trennen, ist ein befreiendes Gefühl. Es gibt so viele Gegenstände, die ohne echten Nutzen sind oder kaum beziehungsweise gar nicht gebraucht werden. In den Vitrinen steht viel zu viel Geschirr. Die Kleiderschränke platzen fast aus allen Nähten, weil sie mit Textilien gefüllt sind, die wir lange schon nicht mehr tragen. DVDs, die wir schon mehrfach gesehen haben, verstauben in den Regalen ebenso wie Bücher und Tonträger. Wer sich dazu entschließt, ordentlich auszumisten, macht sich das Leben leichter und erhält so auch wertvollen Platz zurück.

Fazit: Auch kleine Wohnungen bieten relativ viel Platz für die Dinge des Alltags. Klappbetten verschwinden unsichtbar im Schrank und deckenhohe Schränke nutzen jedes Fleckchen clever aus. Darüber hinaus befreit ein allgemein minimalistischer Lebensstil von unnötigem Ballast und schafft so mehr Raum zum Leben.

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