Wellness für mehr Widerstandskraft

2. Januar 2024

Wellness ist etwas, das sich viele zu selten gönnen. Schon ein Vollbad zu nehmen oder eine Gesichtsmaske aufzulegen wird nur in den Alltag eingebaut, wenn akute Erschöpfung droht. Eine Massage oder sogar ein ganzer Tag im Spa gibt es nur zu besonderen Anlässen. Dabei ist Selbstfürsorge entscheidend für das Wohlbefinden und die Widerstandskraft.

Selbstfürsorge von Kopf bis Fuß

Jeden Tag Wellness kann sich doch keiner leisten! Leider glauben wir daran viel zu oft und meinen damit fehlende Zeit ebenso wie fehlendes Geld. Also wird die Pflege auf ein Minimum beschränkt. Auf Dauer kann das zu Stress und damit zu abnehmender Gesundheit führen. Die Leistungsfähigkeit nimmt ab und die Unzufriedenheit steigt. Mit dem richtigen Vorgehen und passenden Mitteln lässt sich das einfach, schnell und kostengünstig ändern. Ein guter Beginn ist es, wöchentlich einen Abend für gezielte Wellness einzuplanen und diesem Termin die gleiche Wichtigkeit wie Arbeit und Arzt zukommen zu lassen. Ein hochwertiges Peeling reinigt und pflegt die Haut und ist eine wunderbare Möglichkeit, die Spuren der vergangenen Woche zu beseitigen. Nach einer langen Dusche oder einem Bad ist das Peeling zudem ein Auftakt für aktive Spa-Momente. Pflegeprodukte einzumassieren von Kopf bis Fuß regt die Durchblutung an, entspannt und verbessert die Versorgung.

Haut
Ein Peeling reinigt die Haut. Foto: Valeria Smirnova/unsplash

Das Resultat ist nicht nur ein frischerer Teint. Bereits eine vierminütige Kopfmassage täglich kann das Haarwachstum verbessern. Eine Fußmassage hat positive Effekte auf den Lymphfluss, den Stoffwechsel, die Bänder und Sehnen. Aromatherapie vor dem Zubettgehen erhöht die Schlafqualität. Diese kleinen Wohltaten und Änderungen erfordern ebenso wie die Umstellung auf eine basische Hautpflege weder viel Aufwand noch Zeit. Ihre Auswirkungen sind dennoch überzeugend und oftmals überraschend groß. Das betrifft nicht nur Haut und Haare, sondern auch die Erholung und innere Ruhe, die sich damit erreichen lassen. Am Ende eines langen Tages oder als Insel der Wellness in der Woche sind Routinen und Rituale etwas, das wir im hektischen, modernen Alltag dringend benötigen. Die regelmäßige Selbstfürsorge steigert zudem die Resilienz. Sie hilft uns dabei, unsere Batterien aufzuladen und dadurch besser mit Rückschlägen, Stress und Krisen umzugehen. Genau aus diesem Grund ist Wellness nicht verschwenderisch, egoistisch oder unwichtig. Sie ist ein entscheidender Bestandteil eines gesunden Lebensstils und gibt Kraft.

Ganzheitliche Wellness zur Gewohnheit werden lassen

Von der speziellen Hautpflege für den Winter und Sommer über ein Fußbad am Abend bis hin zu einem genussvollen Essen – körperliche Wellness endet nicht bei der Pflege und der Ernährung. Zu ihr gehören deutlich mehr Aspekte. Regelmäßige und wohltuende Bewegung ist eine der Grundlagen. Dabei muss es sich nicht um Leistungssport oder mehrmals wöchentliche Workouts im Fitnesscenter handeln. Spaziergänge, Tanzen, das Springen auf einem Trampolin oder ruhiges Yoga sind optimale Möglichkeiten. Sie zeigen vor allem auf, dass die eigene Wellness individuell ausfallen muss. Manche sollten ihre Schlafhygiene verändern, um endlich zur wohlverdienten Nachtruhe zu kommen. Für andere ist es hingegen wichtig, mehr Zeit allein zu haben. Nachhaltige und ganzheitliche Selbstfürsorge zu praktizieren, ist ein Prozess, erfordert Geduld und ein wenig Experimentieren. Dazu müssen wir alle lernen, mehr auf uns selbst zu hören und Zeit für uns zu reservieren. Diese geht zwischen Beruf, Familie und Freunden oft verloren und lässt sich nicht pauschal durch das Erlernen von Entspannungstechniken ersetzen, obwohl diese eine gute Möglichkeit sind, das Wohlbefinden zu steigern.

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